Offener Brief an die Intendanten, Geschäftsführer und Chefredaktionen von ARD, ZDF, PRO7/SAT1, RTL und NTV

Moderation der Trielle zum Thema Klima

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des „Netzwerks Klimajournalismus Deutschland“ wenden wir uns wegen der von Ihnen ausgestrahlten „Trielle“ der drei Kanzlerkandidat:innen an Sie. RTL-NTV sendete das erste „Triell“ am 29.8., es folgte ARD/ZDF am 12.9. und zuletzt Pro7/SAT1 am 19.9.2021.

Als Netzwerk Klimajournalismus, das im Sommer 2021 gegründet wurde, setzen wir uns für mehr und bessere Klimaberichterstattung ein. In unseren Verteiler haben sich bereits über 400 Personen aus allen möglichen Redaktionen und journalistischen Sparten eingetragen. Nicht erst in diesem Sommer haben die Wetterextreme dramatisch zugenommen. Wir möchten hier unter anderem an die Rekordhitze von fast 50 Grad in Kanada erinnern, die Brände in Kanada, USA, Russland, Griechenland, Italien, Türkei und die Fluten mit 180 Todesopfern in NRW und Rheinland-Pfalz.

„Klima“ ist nicht irgendein beliebiges Thema. Es geht perspektivisch um die Frage, ob die Menschheit noch eine Zukunft auf diesem Planeten hat. Und das Handeln in den kommenden Jahren ist entscheidend, um diese Frage zu beantworten. Um einen Spruch des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt etwas abzuwandeln: Klimaschutz ist nicht alles, aber ohne Klimaschutz ist alles nichts.

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4. Treffen des Netzwerks Klimajournalismus Dtl. am 07.10.21

Das vierte Netzwerktreffen findet am Donnerstag, 07.10.21 um 18.30 Uhr statt (via Zoom) und dauert 90 Minuten. 

Zu Gast haben wir dieses Mal Christoph Bals, Mitgründer und politischer Geschäftsführer der NGO Germanwatch. Mit ihm zusammen wollen wir auf die kommende COP26 in Glasgow schauen. Bals beschäftigt sich seit 1987 intensiv mit allen möglichen Fragen rund ums Klima und war schon 1995 bei der ersten COP1 in Berlin dabei.

Um einen journalistischen Blick ergänzen wird den Input anschließend der Kollege Christian Mihatsch, der diverse Klimagipfel besucht hat und regelmäßig über die Klimakrise berichtet, u.a. für klimareporter.de.

Danach wird es wieder Zeit für Fragen und Diskussionen in kleineren Gruppen geben. 

Der Zoom-Link wird am Tag der Veranstaltung über die Mailingliste versendet. Hier kann man sich dafür anmelden.

3. Treffen des Netzwerks Klimajournalismus Dtl. am 02.09.21

Am Donnerstag, den 02.09.21., findet von 18.30 bis 20 Uhr das dritte Netzwerk-Treffen statt (via Zoom). Diesmal kommen als Gäste Linda Schneider und Kai Kuhnhenn vom Konzeptnetzwerk Neue Ökonomie und stellen die Studie „A Societal Transformation Scenario for Staying Below 1.5°C“ vor. 

Der Ablauf wäre in etwa: 

  •    20 Minuten Input 
  •    20 Minuten Fragen 
  •    5 Minuten Netzwerk-Organisation
  •    45 Minuten Vernetzung und Austausch in Kleingruppen

Für den Zoom-Link zum Treffen bitte beim Newsletter anmelden – der wird am Vormittag des Termins per Mail verteilt. Das Netzwerk hat mittlerweile auch ein Slack (Chat) – der Link dazu findet sich in der E-Mail-Bestätigung nach der Anmeldung zum Newsletter.

Wir freuen uns auf das nächste Treffen! 

Jürgen DöschnerTheresa Leisgang, Lorenz Matzat, Torsten Schäfer, Ute Scheub, Sara Schurmann, Leonie Sontheimer, Raphael Thelen

2. Treffen vom Netzwerk Klimajournalismus Dtl. am 05.08.21

Liebe Kolleg:innen, 

wir freuen uns sehr, dass so viele von Euch am Donnerstag vergangene Woche beim Auftakttreffen vom Netzwerk Klimajournalismus Deutschland dabei waren!

Ab jetzt wollen wir einmal im Monat in großer Runde zusammenkommen, immer am ersten Donnerstag, 18.30h – 20 Uhr (online per Zoom).

Der nächste Termin ist der 5. August

Klimaforscher Wolfgang Lucht wird einen kurzen Input zum „CO2-Budget“ geben:

  • Was ist das?
  • Welche Bedeutung hat es für die Klimapolitik der kommenden Bundesregierung und aktuell diskutierte Vorstöße?

Lucht ist Erdsystemwissenschaftler und Nachhaltigkeitsforscher und u.a. am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Ko-Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse. Er ist Ko- und Leitautor von Berichten des UN-Weltklimarates und Ratsmitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), der die Bundesregierung berät. Auf seine Berechnungen zum CO2-Budget bezieht sich das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in der Klimaklage.

Der Ablauf wäre in etwa: 

  •    20 Minuten Input W. Lucht
  •    20 Minuten Fragen an W. Lucht
  •    5 Minuten Netzwerk-Organisation
  •    45 Minuten Vernetzung und Orga. in Kleingruppen

Für den Zoom-Link zum Treffen bitte beim Newsletter anmelden.

Wir freuen uns auf das nächste Treffen!

Jürgen DöschnerTheresa Leisgang, Lorenz Matzat, Torsten Schäfer, Ute Scheub, Sara Schurmann, Leonie Sontheimer, Raphael Thelen

Kick-off am 8.7.2021

Liebe Journalist:innen, 

die voranschreitende Klimakrise stellt unsere Gesellschaft vor komplett neue Herausforderungen – und damit auch den Journalismus. Diese Herausforderung ist zu groß für uns alleine, deshalb wollen wir den Austausch mit Kolleg:innen in einem größeren Rahmen fortsetzen.

Unser Plan: Wir gründen das Netzwerk Klimajournalismus Deutschland, und werden ähnlich wie das Netzwerk Recherche oder das Europäische Datenjournalismus-Netzwerk regelmäßig Journalist:innen zusammenbringen, um inhaltliche und redaktionelle Fragen zu diskutieren.

Dafür laden wir freie und festangestellte Journalist:innen (auch in Ausbildung) zu einem ersten digitalen Treffen am Donnerstag, 8. Juli, 18.30 – 20.00 Uhr via Zoom ein.

Ablauf:

  • Kurzer Input: Was sind unsere Ideen
  • Austausch in Kleingruppen: Was wird gebraucht?
  • Ausblick: Wie wollen wir weitermachen?

Anmeldung nicht mehr möglich.

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Auf Twitter heißt das Netzwerk @klimajourno.
Kontakt per E-Mail: netzwerk-at-klimajournalismus-de

Wir freuen uns aufs Kennenlernen!

Jürgen Döschner (@jdoeschner), Theresa Leisgang (@besal), Lorenz Matzat (@lorz), Torsten Schäfer (@umweltredakteur), Ute Scheub (utescheub.de), Sara Schurmann (@saraschurmann), Leonie Sontheimer (@l_sontheimer), Raphael Thelen (@raphaelthelen)